Person

Über mich

Hinter Schmitt Dynamics steht eine Person: ich, Justin Schmitt, Fachinformatiker für Systemintegration, an der Schnittstelle von Elektronik, Backend-Software und Datenauswertung. Was ich baue, soll nicht nur funktionieren, sondern nachvollziehbar bleiben — auch für den, der es nach mir anfasst.


Hintergrund

Woher das kommt

Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration: Hardware-Reparatur, Client-Server-Infrastrukturen, Netzwerkkonfiguration. Danach zweieinhalb Jahre Webentwicklung in einem IT-Systemhaus — Web-Anwendungen und Backend-Logik, Administration von Linux-Servern und Hosting-Umgebungen, Fehlersuche in gewachsenen Systemen, in denen niemand mehr weiß, warum etwas so gebaut wurde. Seit einem halben Jahr arbeite ich als Data Analyst und beschäftige mich beruflich mit dem, was am Ende jeder Sensorkette steht: große Datenmengen so ablegen und auswerten, dass die Antwort schnell kommt.

Parallel dazu Mechatronik. Umbau eines Serien-3D-Druckers zur 3-Achs-Fräse: verstärkte Spindelaufnahme für einen DC775-Motor in CAD konstruiert und gedruckt, GRBL statt Drucker-Firmware auf einem Trigorilla 1.3, Riemenführung und Schrittmotortreiber neu kalibriert, Schutzschaltung für die Spindel selbst aufgebaut. Zwei weitere Drucker laufen mit Marlin bzw. Klipper. Dazu ein zweibeiniger Laufroboter mit acht Freiheitsgraden, hybride Aktorik aus Schrittmotoren und Servos, Gelenksteuerung in Python. Alles privat entstanden und vollständig selbst gemacht — Mechanik, Elektronik, Firmware.

Dazu ein eigener Rechner für lokale Sprachmodelle: zwei AMD Instinct MI50 unter ROCm, Inferenz über llama.cpp, aktuell Qwen 27B in Q6-Quantisierung. Kein Cloud-Dienst, kein Datenabfluss — die Grundlage dafür, KI-Auswertung dort zu betreiben, wo die Daten ohnehin liegen.

Der rote Faden ist die Richtung: vom Server in die physische Welt und zurück. Wer beide Seiten kennt, muss an der Schnittstelle nicht raten.

Arbeitsweise

Wie ich arbeite

„Dokumentiert und reproduzierbar“ ist kein Slogan, sondern das Abnahmekriterium. Ein System, das nur auf meinem Schreibtisch läuft, ist nicht fertig. Am Projektende steht deshalb nicht nur ein funktionierender Aufbau, sondern das Paket dazu: Schaltplan und Layout, CAD-Dateien, versionierter Code mit Inbetriebnahme-Anleitung, und bei Serverkomponenten ein Container, der sich ohne Rückfrage bei mir starten lässt. Damit sind Sie nicht von mir abhängig — das ist Absicht.

Rahmen

Zusammenarbeit

Ich baue Prototypen, keine Serienprodukte. Software, Backend und Serverbetrieb setze ich remote um; bei mechatronischen Projekten entsteht die Hardware in eigener Werkstatt, Übergabe und Einweisung auf Wunsch vor Ort im Raum Aschaffenburg und Miltenberg.

Der typische Einstieg ist ein Proof of Concept mit klarem Ziel und festem Rahmen — eine Steuerung, eine Schnittstelle, eine Messstrecke. Danach entscheiden Sie, ob es weitergeht. Anfragen beantworte ich innerhalb von zwei Werktagen.